Willkommen in unserem Kloster
Liebe Besucherinnen und Besucher,
wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Website unseres Klosters in Wien. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen. Sie werden über das Programm der Gottesdienste informiert und finden nützliches Material für die Kommunikation mit den Brüdern sowie zur Erfüllung Ihrer liturgischen Bedürfnisse.
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Erzbischöfliche Göttliche Liturgie am Gedächtnistag des Heiligen Paisios in Sankt Andrä am Zicksee
Am 6. Sonntag nach Matthäus, dem 12. Juli 2026, stand Seine Eminenz, Metropolit Arsenios von Austria, der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in unserem Kloster zum Gedächtnis unseres Schutzheiligen Paisios aus dem Berg Athos vor. Mit Seiner Eminenz konzelebrierten die Priestermönche Iakovos Giannopoulos und Andreas Bola sowie der Erzdiakon der Metropolis von Austria, Georgios Meleshko. Nach der Göttlichen Liturgie waren die Pilger zur klösterlichen Mahlzeit eingeladen, die von den Vätern des Klosters bereitet worden war. Zahlreiche Gläubige waren gekommen, um das Klosterfest mitzufeiern, und nahmen andächtig an der Göttlichen Liturgie teil.
Patrozinium und Erzbischöfliche Göttliche Liturgie in unserer Klosterkirche des Heiligen Apostels Bartholomäus in Sankt Andrä am Zicksee.
Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, dem Tag, an dem unsere Kirche das Gedenken der Heiligen Apostel Bartholomäus und Barnabas sowie des Heiligen Erzbischofs Lukas von Simferopol, des Arztes, feiert, leitete Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria die feierliche Erzbischöfliche Liturgie in der Klosterkirche des Heiligen Apostels Bartholomäus in unserem Kloster, gemeinsam mit Seiner Exzellenz, Bischof Maximos von Aristi. Die Hierarchen wurden liturgisch begleitet vom Erzpriester Georgios Makris, dem Stavrophoren Oikonomos Aristidis Ganosis und dem Mönchpriester Andreas Bola. Nach dem Abschluss der Göttlichen Liturgie wurde ein Bittgebet für die Gesundheit Seiner Allheiligkeit, des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, der sein ehrwürdiges Namenstagsfest begeht, abgehalten. Es folgte eine Zusammenkunft im Saal des Klosters, bei der eine geistliche Ansprache gehalten wurde.
Der Akathistos-Hymnus als Spiegel der Evangelien: Eine literarische und theologische Gegenüberstellung
Der Akathistos-Hymnus stellt ein faszinierendes literarisches Zeugnis der byzantinischen Hymnographie dar, in dem die prosaischen Berichte der Evangelien in hohe Poesie verwandelt werden. Entstanden vermutlich im 6. Jahrhundert, fungiert dieser Hymnus als eine direkte Fortführung der neutestamentlichen Texte im Raum der Liturgie. Ein systematischer Vergleich zeigt, wie eng das Gedicht erzählerisch, sprachlich und theologisch mit seinen biblischen Vorlagen verwoben ist.
Auf der narrativen Ebene folgt die erste Hälfte des Hymnus (die Strophen Alpha bis My) streng den historischen Erzählungen aus den Evangelien nach Lukas und Matthäus. Die Dichtung beginnt mit der Verkündigung an Maria (Lk 1,26-38). Der Dialog zwischen der Jungfrau und dem Erzengel Gabriel spiegelt die biblische Verwunderung Marias wider: Ihr neutestamentliches „Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“ wird im Hymnus poetisch als die Suche nach dem Erkennen eines „unerkennbaren Wissens“ (Γνῶσιν ἄγνωστον γνῶναι) formuliert.
Über das Fasten
Fasten ist ein Gebot Gottes. Das älteste Gebot schrieb Gott Adam und Eva im Paradies vor. Durch das Fasten gewöhnt man sich an den Gehorsam gegenüber Gott und den Kampf gegen den Widersacher. Christus hob die Bedeutung des Fastens besonders hervor. Er sagte: „Diese Art (von Dämonen) wird nicht ausgetrieben, es sei denn durch Gebet und Fasten“ (Orthodoxe Schulbibel, Mt 17,21). Durch das Fasten kämpft man also gegen den Widersacher und besiegt ihn. Solange man nicht fastet, kann man von ihm besiegt werden.
Wie lebt man im orthodoxen Kloster? Einblicke in einen ungewöhnlichen Alltag
Mitten im burgenländischen Sankt Andrä am Zicksee steht ein Ort, der spirituelle Ruhe und klösterliche Disziplin vereint: das Kloster Maria Schutz. Seit 2014 leben hier griechische Mönche nach jahrhundertealten orthodoxen Regeln – mit täglichen Gebeten, viel Handarbeit und einer tiefen Berufung. Ein seltener Blick hinter die Mauern eines ungewöhnlichen Klosters.
Ein Beitrag vom Kurier TV über unser Kloster