Formular für Spendendauerauftrag
Nur durch die großzügige Hilfe zahlreicher Menschen guten Willens kann die Metropolis von Austria ihre umfangreichen pastoralen, sozialen und karitativen Aufgaben erfüllen. Auf Wunsch einiger Gläubigen gibt die Metropolis deshalb folgendes Formular für einen Dauerauftrag für monatliche Spenden heraus. Die Metropolis dankt allen Förderern für ihre Hilfe und Unterstützung und wünscht allen Spendern Gottes reichen Segen!
FORMULAR
Bekanntmachung
Wir weisen die Nutzer des sozialen Netzwerks TikTok darauf hin, dass jedes Konto, das den Namen, den Titel oder das Foto Seiner Eminenz, des Metropoliten Arsenios von Austria und Exarchen von Ungarn, ohne die offizielle Genehmigung der Heiligen Metropolis verwendet, falsch ist und in keinerlei Zusammenhang mit der Heiligen Metropolis von Austria steht. Die Gläubigen werden gebeten, diesen Konten nicht zu folgen und nicht auf Nachrichten oder Anfragen von solchen gefälschten Konten zu reagieren. Diese zielen darauf ab, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen und die Identität Seiner Eminenz zu missbrauchen. Die Heilige Metropolis von Arsenios wird alle rechtmäßigen Maßnahmen ergreifen, um die Gläubigen zu schützen und diese Fälle von Online-Betrug zu verfolgen.
Metropolis von Austria
Wien: Erste Lange Nacht des Gebets
In der Wiener griechisch-orthodoxen Kirche “Zum Heiligen Georg” fand vom 2. auf den 3. November erstmals eine “Lange Nacht des Gebets” (Agrypnie) statt. Metropolit Arsenios machte im Rahmen der liturgischen Feier allen anwesenden Gläubigen auf das spirituelle Reichtum und die Bedeutung des “Gebets†aufmerksam. Er unterstrich die Agrypnie als eine Erfahrung, in der die extreme Relativität der Zeit bewusst wird und in welcher sich die Liturgie und das tägliche Leben in einer ganz besonderen Art und Weise überschneiden.
Feierlichkeiten zum Österreichischen und griechischen Nationalfeiertag
An der traditionellen Göttlichen Liturgie und Doxologie am Sonntag, 28. Oktober, in der Wiener Dreifaltigkeitskathedrale zum griechischen und österreichischen Nationalfeiertag nahmen Vertreter des griechischen und zypriotischen diplomatischen Corps (griechischer Botschafter Themistokles Dimidis, zypriotischer Botschafter Konstantin Papademos), viele Gläubige sowie Schülerinnen und Schüler der griechische Nationalschule in Wien teil.
Am 26. Oktober 1955 wurde das Gesetz zur Österreichischen Neutralität beschlossen. Seit 1965 wird im Gedenken daran am 26. Oktober der österreichische Nationalfeiertag begangen (zuvor „Tag der Fahne“). Der griechische Nationalfeiertag (28. Oktober) geht auf ein Ereignis während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1940 zurück, als Griechenland die Forderung zu Kapitulation durch die Achsenmächte verweigerte und mit einem schlichten „Nein“ (griechisch: Ochi) erwiderte.
Ungarn: Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag in Budapest
Am Samstag, 27. Oktober, fanden in Budapest die Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag (28. Oktober) statt, der an den Widerstand der Griechen im Zweiten Weltkrieg und ihrer Ablehnung jeglicher Kapitulation erinnert.
Vor der Kirche „Zur Entschlafung der Gottesgebärerin“ am Griechendenkmal stand zunächst Metropolit Arsenios dem Totengedenken vor. Vertreter des diplomatischen Corps aus Griechenland und Zypern sowie der griechischen Gemeinden in Ungarn legten Kränze nieder. Die traditionelle Doxologie fand in der Kapelle der Heiligen Ierotheos und Stephan statt.
Ein lebendiges Vorbild für die orthodoxen Christen
Zahlreiche Gläubige und Vertreter der Kirchen in Österreich haben am Sonntag in der Wiener griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale am offiziellen Totengedenken für den vor einem Jahr verstorbenen Metropoliten Michael teilgenommen. Metropolit Arsenios bezeichnete seinen Vorgänger als “lebendiges Vorbild” für die orthodoxen Christen. Als Diakon, Priester und Bischof habe Michael Staikos stets den Gemeinden und dem Volk Gottes gedient. Im Zentrum seines Wirkens sei die “Hoffnung der Auferstehung” gestanden. Die Orthodoxie in Österreich gehe einen Weg des Miteinanders, den ihr Metropolit Michael gezeigt habe und der “Vorbild für die ganze orthodoxe Welt” sei. “Diesen gemeinsamen Weg wollen wir weitergehen”, betonte Metropolit Arsenios.
Am Totengedenken nahmen u.a. der Vertreter des Papstes in Österreich, Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, und der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker teil.
Metropolit Apostolos von Derkon sprach bei dem Totengedenken über den Werdegang und die Verdienste von Metropolit Michael. Er betonte dessen Einsatz für die Festigung der Orthodoxie in Österreich und Ungarn und würdigte sein Wirken für die Ökumene.
Zukunft der Griechischen Nationalschule gesichert
Metropolit Arsenios ist bei seinem jüngsten Besuch in Athen mit dem Minister für Unterricht und Religion, Konstantinos Arvanitopoulos, und Staatssekretär Georgios Kalantzis zusammengetroffen. Dabei konnte der Metropolit im Gespräch mit den Politikern die Zusage erhalten, dass der griechische Staat trotz aller Schwierigkeiten auch weiterhin die Griechische Nationalschule in Wien unterstützen wird.
Griechenland braucht finanzielle und moralische Unterstützung
Griechenland braucht nicht nur finanzielle sondern vor allem auch moralische Unterstützung, um die Finanz- und Wirtschaftskrise zu überwinden. Das hat Metropolit Arsenios zum Abschluss eines Besuchs in Athen betont, wo er gemeinsam mit Journalisten Sozialprojekte der orthodoxen Kirche besichtigte. U.a. werden allein im Zentrum der griechischen Hauptstadt von kirchlichen Stellen 10.000 Essensportionen täglich ausgegeben. Griechenlandweit sind es mehr als 100.000.
Diese Hilfe der Kirche werde von einfachen Leuten aus dem Volk getragen, zeigte sich der Metropolit beeindruckt. Er sprach von einem neuen “Netz der Solidarität”, das Hoffnung für die Zukunft mache. Umso enttäuschender sei es daher, wenn in europäischen Medien ein negatives Bild von Griechenland gezeichnet werde, das der Realität nicht entspricht. Es brauche verstärkte gesamteuropäische Bemühungen “einander besser zu verstehen und auch kulturelle und mentalitätsmäßige Grenzen anzuerkennen”.
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