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Erzbischöfliche Göttliche Liturgie und Doxologie zu den Nationalfeiertagen Griechenlands und Österreichs in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien
Am sechsten Sonntag nach Lukas, dem 25. Oktober 2026, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien vor. An der Göttlichen Liturgie nahmen Bischofsvikar Erzpriester des Ökumenischen Thrones Ioannis Nikolitsis, Stavrophor Ökonom Aristidis Ganosis und Presbyter Radu Trandafir teil. Nach dem Ende der Göttlichen Liturgie wurde eine Doxologie zu den Nationalfeiertagen Griechenlands am 28. Oktober und Österreichs am 26. Oktober gefeiert, und der Botschafter Griechenlands in Österreich, Georgios Iliopoulos, hielt die Festrede. Anschließend wurde auf dem St. Marxer Friedhof ein Trisagion gebetet, bei dem die traditionelle Kranzniederlegung durch Vertreter der griechischen Gemeinschaft in Wien stattfand.
Ökumenischer Patriarch Bartholomaios  : Fünfunddreißig Jahre Patriarchat – Dienst, Hingabe und opferbereite Liebe
Seit fünfunddreißig Jahren trägt Seine Allheiligkeit, der Ökumenische Patriarch, in Glauben und Geduld das Kreuz der Großen Kirche Christi. Er ringt um die Einheit, stiftet Frieden, umfängt den Menschen mit väterlicher Fürsorge und ruft der Welt die Heiligkeit der Schöpfung ins Bewusstsein. Hinter jedem seiner Bemühen wird das Herz des Hirten sichtbar,der gelernt hat, die Sorge in Gebet und die Verantwortung in Liebe zu verwandeln. Wir Menschen erkennen seine Mühen an, doch die Lasten, die er täglich trägt, kennt allein Gott. Sein stilles Gebet in jeder Lebenslage übertrifft an Kraft jedes laute Wort und bringt reiche Gaben hervor – herrliche Früchte des innigen Glaubens an den allgütigen Gott.
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie im Kloster des heiligen Georg Epanosifis und Erzbischöfliches Trisagion zum Gedenken an Metropolit Michael von Austria
Am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, dem Fest des heiligen Apostels Lukas, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie im Kloster des heiligen Georg Epanosifis auf Kreta vor, dem Kloster seiner Mönchsweihe, mit kanonischer Erlaubnis des zuständigen Oberhirten, Seiner Eminenz Erzbischof Eugenios von Kreta. Mit Seiner Eminenz konzelebrierten Seine Exzellenz Bischof Paisios von Apameia, ebenfalls Bruder des Klosters, und Seine Exzellenz Bischof Maximos von Ariste. Liturgisch begleitet wurden die Bischöfe vom Generalvikar der Erzdiözese, Archimandrit Bartholomaios Vogiatzoglou, vom Abt des Klosters, Archimandrit Dionysios Kasimatis, von Vätern des Klosters sowie vom Bischofsvikar für Österreich, Erzpriester Ioannis Nikolitsis.
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zum Patronatsfest der Pfarrgemeinde der heiligen Paraskeva von Epivates in Wiener Neustadt
Am Sonntag der Heiligen Väter des Siebten Ökumenischen Konzils, dem 11. Oktober 2026, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der rumänischen Pfarrgemeinde der heiligen Paraskeva von Epivates in Wiener Neustadt vor, die an diesem Tag ihr Patronatsfest feierte. Mit ihm zelebrierten der Pfarrer der Gemeinde, Priester Marian Tosu, und Diakon Iacob Feresuaru. Den byzantinischen Gesang übernahm der Chor des heiligen Nektarios des Protopsalten unter der Leitung von Diakon Sabin Preda. Seine Eminenz brachte einen Teil der Reliquie der ehrwürdigen rechten Hand des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen zur Verehrung mit, den die Kirche in Rumänien als ihren Gründer und Schutzheiligen ehrt.
13. Panorthodoxes Jugendtreffen in Wien zum Thema „Die Sakramente – unser Weg zur Heiligung“
Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand in Wien das 13. Panorthodoxe Jugendtreffen in Österreich zum Thema „Die Sakramente – unser Weg zur Heiligung“ statt. Auf Einladung Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn, des Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich, wurde das Treffen vom Orthodoxen Schulamt organisiert: von den Fachinspektoren für den orthodoxen Religionsunterricht Archimandrit Ilias Papadopoulos und Branislav Djukarić, von Erzpriester Emanuel Nutu als Leiter des ehrenamtlichen Organisationsteams sowie von den orthodoxen Religionslehrerinnen und Religionslehrern.

In einem eindringlichen Appell hat Seine Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios vor der zunehmenden Zerstörung der Umwelt wie auch des kulturellen Erbes der Menschheit gewarnt. In seinem Hirtenbrief zum Tag der Bewahrung der Schöpfung (1. September) ruft der Patriarch die gesamte Menschheit zur Umkehr auf. Zum einen mahnt er einen bescheideneren Lebensstil ein, der auf dem sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen basiert; zum anderen fordert er dringend verstärkte Schutzmaßnahmen gegen die Zerstörung kultureller Güter, wie dies etwa im Nahen Osten der Fall ist.

Der gegenwärtigen ökologischen Krise liege eine spirituelle Krise zugrunde, so der Patriarch. Er spricht wörtlich von "Geiz, Unersättlichkeit, Egoismus und Raffsucht". In seinem Bestreben nach immer mehr Wohlstand und ungezügeltem Konsum führe der Mensch so das Versiegen der natürlichen Ressourcen herbei, warnt der Patriarch, der in diesem Zusammenhang oftmals auf entsprechende Beschlüsse des Heiligen Großen Konzils vom vergangenen Juni auf Kreta verweist. Der Patriarch ruft mit den Worten des Konzils zu einer angemessenen Nutzung und einem besonnenen Umgang mit den natürlichen Gütern auf.

Der gegenwärtige rasante technologische Fortschritt dürfe die Menschen nicht in die Irre führen. "Bei jedem technologischen Vorhaben müssen wir ernsthaft die Gefährdungen in Betracht ziehen, denen diese Technologie die natürliche Umwelt und die Zivilisation aussetzt, sowie generell alle damit zusammenhängenden schwerwiegenden Beeinträchtigungen, welche möglicherweise (bzw. tatsächlich) die Schöpfung und das Leben auf Erden bedrohen", schreibt Patriarch Bartholomaios wörtlich.

Patriarch Bartholomaios betont in seinem Hirtenbrief weiters, dass mit der ökologischen Krise zugleich auch die Gefährdung des kulturellen Erbes der Menschheit einhergeht. Er spricht von der Notwendigkeit, "parallel zur natürlichen Umwelt auch das universale kulturelle Erbe, das durch den Klimawandel, kriegerische Konflikte auf der ganzen Welt und aus anderen Gründen bedroht ist, zu schützen". Die Zivilisation sei von dem mit der Vernunft ausgestatteten menschlichen Geist gebildet worden; darum sei auch der Respekt ihr gegenüber selbstverständlich und geboten. "Deshalb ist der Schutz der Umwelt wie auch der unschätzbaren kulturellen Güter für das Wohlergehen der ganzen Menschheit geboten", so Patriarch Bartholomaios wörtlich.

Die kulturellen Schätze, etwa in Gestalt von religiösen und geistlichen Denkmälern, gehörten nicht nur jenen Staaten, auf deren Gebiet sie sich befinden. Deshalb verletze die Beschädigung oder die Zerstörung des Kulturdenkmals eines Landes zugleich auch das weltweite Erbe der ganzen Menschheit. Patriarch Bartholomaios: "Darum ist es die Pflicht und die Schuldigkeit jedes Menschen, aber insbesondere jedes zivilisierten Staates, die Maßnahmen zum Schutz und zur Bewahrung seiner Denkmäler zu verstärken."

Der Hirtenbrief des Patriarchen im Wortlaut:

Hirtenbrief zum Tag der Bewahrung der Schöpfung 2016